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medieval, mittelalter, Vogelweide, Musik, music, poem, Gedicht, Kultur, cultural plainchant Under the lime-tree ...eines der schönsten Liebesgedichte aller Zeiten Die Geschichte... Der Text des Liedes „Under the lime-tree“ basiert auf einer modernen (zeitgenössischen) englischen Übersetzung eines der wohl schönsten Liebesgedichte aller Zeiten, dem alten deutschen Minnegesang “Under der Linden”. Autor der Originalfassung ist der bedeutende mittelalterliche Minnesänger Walther von der Vogelweide (1170-1230). Thematisch im Zentrum des Liedes steht der Liebesakt eines einfachen Mädchens mit einem adligen Mann. Das Liebeserlebnis wird umrahmt von einem Zwiegespräch mit einer Nachtigall, die offenbar die einzige Zeugin des Liebesspiels ist. Die junge Dame erinnert sich mit Scham daran, bereut das Geschehene aber nicht. Und sie ist sich sicher, dass die Nachtigall verschwiegen sein wird... Während die Minnedichtung bis dato geprägt war durch die unerfüllte Liebe eines Ritters (des Minnesängers) zu einer höherstehenden Dame, so wird in “Under der Linden” (und so auch in den anderen “Mädchenliedern” des Dichters) mit dieser Tradition gebrochen. Historisches.... Nur wenig ist bekannt über Walthers Leben. Verschiedene Städte erheben Anspruch darauf, die “Vogelweide” ihr Eigen zu nennen, auf die sich der Name des Dichters bezieht. Soweit es sich aus seinen Werken rekonstruieren ließ, wuchs Walther im Gebiet des heutigen Südtirols auf und betätigte sich schon früh als Musiker und Sänger am herzoglichen Hofe in Wien. Später bekleidete er verschiedene Positionen, u.a. an Höfen in Thüringen und in Schwaben. Walther starb in Würzburg. Sein Grab befindet sich in einem kleinen Innenhof der Neumünsterkirche (dem Lusamgärtchen). Auf seinem Grabstein befinden sich Näpfe für Körner und Wasser, seinem Wunsche entsprechend dass an seinem Grabe täglich die Vögel gefüttert werden... Walther schrieb mehr als 500 Gedichte (“Lieder”). Neben den Minnegesängen fanden sich auch politisch angehauchte Gedichte darunter, die sich unter anderem mit dem damaligen Dauerthema des Investiturstreits beschäftigten. Die Musik... Die musikalische Umsetzung erfolgte in dem Bemühen, innerhalb der modernen Interpretation den historischen Bezug im Lied zu bewahren. Das Wechselspiel der beiden „Hauptdarsteller“ (Gesang und Violine) lehnt an die traditionelle Minne an, in der die Singstimme mit der Fidel begleitet wurde. Die Vertonung der Anfangspassagen der vier Strophen erinnert an eine Art Sprechgesang (viele Silben werden nacheinander auf demselben Ton gesungen). Vergleichbares findet sich insbesondere im liturgischen Gesang in der Kirchenmusik. Die Bedeutung des Textes wird hierdurch hervorgehoben. Im Klavierpart erklingen immer wieder Quint-Intervalle (so u.a. ganz zu Anfang des Vorspiels), ein Anklang an die frühe mehrstimmige Musik im Mittelalter. Eingeflochten in die Violinstimme sind Naturlaute (den Gesang der Nachtigall imitierend) und das Echo des „Tandaradei“, einer lautmalerischen Nachahmung des Nachtigallengesangs. Die Ausführenden.... „Under the lime-tree“ ist der erste Titel des Ensembles „plainchant“ aus dem Raum Frankfurt am Main. Marina Petry (Gesang) interpretierte mit ihrer unverbrauchten, klaren und gefühlvollen Stimme die Rolle des jungen schüchternen Mädchens. Katrin Ebert (Violine) studierte Violine in Saarbrücken und Freiburg. Ihr Schwerpunkt stellt die Interpretation von Alter Musik dar. Sie unterrichtet aktuell an der Musikschule in Hofheim am Taunus. Christian Foerch (Musik, Klavier) studierte Medizin an der Universität Heidelberg und Kirchenmusik (C-Examen) an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg. Er ist als Professor für Neurologie an der Goethe-Universität in Frankfurt tätig und hat nebenberuflich eine Stelle als Kirchenmusiker inne. Graeme Dunphy (Übersetzung) ist Professor für Übersetzungen an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg-Schweinfurt. Er hat sich auf mittelalterliche Schriften spezialisiert. Diverses... Recorded and mastered by Dirk Buro at the db-tonstudio in Hofheim / Taunus http://www.db-tonstudio.de Übersetzung: http//www.dunphy.de Cover Foto: aufgenommen von Wolfgang Bleul (Hofheim) im Languedoc / Frankreich. Alle Rechte vorbehalten. plainchant Under the lime-tree …one of the most beautiful love poems ever The story… The lyrics of the song “Under the lime-tree“ are based on a recent English translation of one of the most beautiful love poems in history, the old German minnelied “Under der Linden”. It was originally written by the famous medieval minnesinger Walther von der Vogelweide (1170-1230). The poem describes a loving act of an apparently lower standing girl with an older aristocratic man. The amorous play is framed by a dialogue with a nightingale that is the only witness of what happened under the linden tree. At the end, the young lady is shyly embarrassed, but has no regrets about what she has experienced. And thankfully, the nightingale will be discrete… Until this time, poems in the minnesang genre had typically dealt with the unfulfilled love of a knight (the minnesinger) to a lady of higher standing. But Walther’s “Mädchenlieder” (including “Under der Linden”) for the first time broke with this tradition. The background… Little is known about the life of the poet. Different cities lay claim to the “Vogelweide”, the meadow to which the last part of Walther’s name refers. He grew up in South Tirol and at a young age was performing as a minnesinger at the ducal court in Vienna. Later he sang in Thuringia and Swabia and elsewhere. It is said that Walther died in the German city of Würzburg and a stone monument can be seen in the courtyard of the Neumünster abbey (the so-called Lusam garden). This stone is decorated with bowls for grain and water, remembering his last wish that birds should be fed daily near his grave… Walther created several hundred minnelieder, as well as political poetry. The music… Although designed as a contemporary song, the musical interpretation attempts to preserve the historical background of the poem as far as possible. The interplay of the vocals and the violin reflect elements of the traditional minnesang, where fiddles were used to accompany the singing. At the beginning of each verse, several syllables are successively sung in the same tone. This recalls a “sprechgesang” which is common in liturgical chants in church music. This feature also highlights the lyrics. In the piano part, major fifths are used repeatedly, for example in the opening bars of the prelude. These fifths represent the early polyphonic music in the Middle Ages. Woven through the violin part are natural sounds, in particular an imitation of the song of a nightingale, and the echo of the "Tandaradei", itself an onomatopoeic imitation of the nightingale singing. The performers…. "Under the lime-tree " is the first recording of the ensemble "plainchant", based near Frankfurt am Main, Germany. With their interpretation of a poem by the famous minstrel Walther von der Vogelweide in English translation they enter new territories. Marina Petry (vocals) interpreted the role of the young shy girl with her unspent, clear and lyric voice. Katrin Ebert (violin) studied violin in Saarbrücken and Freiburg. She focused on the interpretation of old music. She teaches currently at the music school in Hofheim am Taunus. Christian Foerch (music, piano) studied medicine at the University of Heidelberg, Germany and church music (C-Examen) at the Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg, Germany. He is currently Professor of Neurology at the University Hospital in Frankfurt am Main. Graeme Dunphy (translation of the poem) is Professor of Translation at the University of Applied Sciences of Würzburg-Schweinfurt, Germany. He is specialized on medieval literature. Miscellaneous… Recorded and mastered by Dirk Buro at the db-tonstudio in Hofheim / Taunus (www...) Translation: http://www.dunphy.de Cover photo: taken by Wolfgang Bleul (Hofheim) at Languedoc / France. All rights Impressum: Verantwortlich für den Inhalt dieser Webseite: Prof. Dr. C. Foerch Kontakt: Wingertstr. 7 65719 Hofheim Tel. 0619221217 Haftungsausschluss und Datenschutz: Der Betreiber dieser Webseite setzt keine Cookies ein und sammelt keine personenbezogenen Daten der Besucher. Statistische Daten wie z.B. Anzahl der Besucher werden automatisch durch den Webprovider erhoben. 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